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Aktuelles rund um den Klimaschutz

  • Radeln für Gesundheit und Klimaschutz in Zeiten von Corona
    Vom 1. bis 21. Mai 2020 findet im Ilm-Kreis wieder das STADTRADELN und SCHULRADELN statt. „Ich bin überzeugt, dass das Fahrrad das sinnvollste Verkehrsmittel für die verbleibenden unvermeidlichen Wege in Zeiten der Pandemie ist. Es ist in diesen Tagen die beste Alternative zum ÖPNV und vielen Fällen dem Auto vorzuziehen“, sagt Landrätin Petra Enders.
    Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt auch in Zeiten der Pandemie gesunden Menschen, sich weiter an der frischen Luft zu bewegen. Denn Sonne, Bewegung und frische Luft stärken das Immunsystem und halten fit. „Wer in Zeiten der Kontaktreduzierung aufs Rad steigt, hält weiter Abstand zu Mitmenschen und fördert trotz Einschränkungen im öffentlichen Leben seine Gesundheit“, sagt Landrätin Petra Enders. Zusammen mit Arnstadts Bürgermeister Frank Spilling und Ilmenaus Oberbürgermeister Dr. Daniel Schultheiß übernimmt sie auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft über das STADTRADELN und SCHULRADELN. Die Aktionen starten am 1. Mai 2020. Bis 21. Mai 2020 können RadfahrerInnen sich wieder unter www.stadtradeln.de/ilm-kreis anmelden und dort ihre geradelten Kilometer eintragen."Gerade jetzt, wo Abstand geboten ist, fahren Sie mit dem Rad am besten. Radeln schafft natürlichen Abstand untereinander; man ist an der frischen Luft, kann Ausflüge unternehmen, fördert die Gesundheit - und das kontaktlos", weiß auch Bürgermeister Frank Spilling die Aktion zu schätzen. Auch er ruft dazu auf, so viele Kilometer wie möglich innerhalb des Aktionszeitraumes auf dem Rad zurückzulegen.  Radfahren ist im Ilm-Kreis ein wichtiger Bestandteil des Klimaschutzes. Für die Aktion finden sich jedes Jahr die Radfahrbeauftragten des Landkreises und der Städte zusammen. Klimaschutzmanager Felix Schmigalle, Radfahrbeauftragte Katharina Cherubim, ihr Arnstädter Kollege Jörg Baumann und Alexander Grube für die Stadt Ilmenau organisieren das SCHUL- und STADTRADELN jedes Jahr. „Ob zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen kann das Fahrrad als Transportmittel neu entdeckt werden. Wir sehen das Radfahren als Möglichkeit und Chance, Körper und Geist in diesen turbulenten Zeiten zu stärken. Für alle Altersklassen und auch als aktiven Ausgleich für alle SchülerInnen, egal ob im Homeschooling oder in den Schulen. Das diesjährige STADTRADELN und SCHULRADELN wird deshalb nicht ausfallen!“, so Felix Schmigalle, Klimaschutzmanager des Ilm-Kreises. Jörg Baumann von der Stadtverwaltung Arnstadt ergänzt: „Wir denken, es spricht nichts dagegen, digital in Austausch mit anderen zu treten und Radkilometer für das eigene Team oder die Schule zu sammeln.“ Schon seit 2008 treten deutschlandweit immer mehr Menschen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis für mehr Klimaschutz und den Ausbau des Radverkehrs in die Pedale. Der Ilm-Kreis ist seit 2016 gemeinsam mit Arnstadt und Ilmenau sehr erfolgreich mit dabei. 2019 wurden an 21 Tagen satte 202.412 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt. In 59 Teams mit insgesamt 1.422 aktiven Radler*innen wurden dabei rund 29 Tonnen CO2 vermieden.
    STADTRADELN Flyer 2020
    STADTRADELN Plakat 2020
  • Wettbewerb Erneuerbare Energien: Abgabe der Solarmodelle
    Der diesjährige Wettbewerb Erneuerbare Energien findet trotz Absage der Woche der Erneuerbaren Energien statt. Aufgrund des nicht absehbaren Zeitpunktes der Wiedereröffnung der Schulen und Kindereinrichtungen kann das kommunizierte Abgabedatum 20.04.2020 nicht gehalten werden. Wir bitten deshalb alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die am diesjährigen Wettbewerb teilnehmen wollen nach der wieder Eröffnung ihrer Einrichtung die Modelle dort abzugeben. Von dort werden wir die Modelle dann gebündelt abholen. Wir freuen uns auf zahlreiche Modelle! Bei Rückfragen können Sie sich an Felix Schmigalle im Landratsamt Ilm-Kreis melden.
    Telefon: 03628 738-119 oder E-Mail: f.schmigalle@ilm-kreis.de
  • Klimafreundliche Mobilität in Bürgerhand - Neues Projekt in der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach gestartet
    Wie kann eine klimafreundliche kommunenübergreifende Mobilität in der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach entwickelt werden? Welche Angebote sind passend, um die Alltagsmobilität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern? Mit diesen und einer Vielzahl weiterer Fragestellungen wird sich das neue Projekt „Bürgerschaftlich organisierte Mobilitätsangebote zur Ergänzung des Öffentlichen Nahverkehrs im südlichen Ilm-Kreis mit Anbindung des Mobilitätszentrums Ilmenau“ in der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach in den nächsten 2 Jahren befassen. Das vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft zu 80 % geförderte Projektvorhaben wurde vom Energie- und Umweltpark Thüringen e.V. aus Ilmenau beantragt. Die Projektkonzeption und die Antragstellung wurden durch den Klimaschutzmanager im Landratsamt vorbereitet, welcher auch die Umsetzung des Vorhabens begleitet. Von externer Seite wird das Projekt durch das Institut Stadt|Mobilität|Energie (ISME) aus Erfurt betreut. „Im Projekt liegt die großartige Chance für die Landgemeinde, in einem längeren Zeitraum konkrete Mobilitätsangebote nicht nur zu planen, sondern auch in die Umsetzung zu bringen“, so Elke Boullion von ISME. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 26.02.2020 im Bürgerhaus in Altenfeld mit über dreißig Vertretern von Vereinen, Unternehmen, dem Tourismus und den Stadt- und Ortschaftsräten wurden bereits eine Vielzahl an konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität in der Landgemeinde diskutiert. Dabei kristallisierten sich bereits einige Schwerpunktthemen heraus, die den Teilnehmern besonders wichtig waren. Besonders das Thema Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) mit Fragen zur Preisgestaltung, der Linienführung und der Angebotsverfügbarkeit war den Anwesenden wichtig. Dabei sollte auch die Einführung von Angeboten zur Ergänzung des ÖPNV geprüft werden. Zum Beispiel die Einführung eines Rufbussystems, die Einrichtung einer ortsverbindenden Buslinie oder die Neubelebung des „Einkaufsbusses“. Auch die Nutzung der angeschafften 24 Pedelecs als touristisches Angebot wurde als zentrales Thema bewertet. Das Potential der Mitfahrbänke als Mobilitätsangebot für die Landgemeinde wird als hoch eingeschätzt, bedarf jedoch noch einer stärkeren Kommunikation und die vorherige Klärung von Fragen zur Sicherheit und zur besseren Planbarkeit zur Nutzung des Angebotes. Eine Möglichkeit zur Verknüpfung der neuen und bestehenden Mobilitätsangebote wurde in der Einrichtung einer digitalen Mobilitätsplattform und in der Nutzung von Apps gesehen.Landrätin Petra Enders war vom Interesse und den kreativen Ideen der Anwesenden zur Verbesserung der Mobilität in der Landgemeinde begeistert: „Die aktive Mitwirkung der Anwesenden zur Auftaktveranstaltung zeigt mir, dass Mobilität als ein zentrales Thema der Menschen vor Ort angesehen wird und wir mit dem Projekt den richtigen Weg einschlagen. Die umfangreichen Hinweise bilden bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine sehr gute Basis für den weiteren Verlauf des Projektes.“ Da aufgrund der Corona-Pandemie eine Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort derzeit nicht möglich ist, werden in den kommenden Wochen vorhandene Mobilitätsdaten für die Region ausgewertet. Für die Analyse wird zudem ein Fragebogen vorbereitet, der unter anderem an alle Haushalte der Landgemeinde Großbreitenbach verteilt werden wird.  Die 28 im Frühjahr 2019 aufgestellten Mitfahrbänke bleiben bis zur Entspannung der Corona-Pandemie eingelagert. „Es wäre grob fahrlässig, die Mitfahrbänke zu diesem Zeitpunkt wieder aufzustellen. Es ist die Zeit, in der Begegnungen vermieden werden müssen. Sobald sich die Situation entspannt hat, wird das Angebot in Abstimmung mit der Verwaltung und aktiven Bürgerinnen und Bürgern neu aktiviert“, so Felix Schmigalle, Klimaschutzmanager im Landratsamt Ilm-Kreis.
    Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich gerne an Felix Schmigalle im Landratsamt Ilm-Kreis unter den folgenden Kontakt wenden:
    Telefon: 03628 738-119, E-Mail: f.schmigalle@ilm-kreis.de
  • Mitfahren für den Klimaschutz: Mitfahrbanknetz Landgemeinde Stadt Großbreitenbach eröffnet
  • Informationsplattform zum Strom sparen für Studenten, Azubis und junger Erwachsener ist Online
    Absolventinnen des Studienganges Umwelttechnik der EAH Jena  haben eine Webeseite als Ratgeber zum Strom sparen entwickelt und veröffentlicht. Die Webseite bietet vielseitige Möglichkeiten sich über die Einsparung von Strom (-kosten) zu informieren. Neben Stromtarifen werden Möglichkeiten zum Sparen im Haushalt dargestellt.
    Unter dem folgenden Link ist die Webseite zu erreichen: https://www.billigstromcheck.de/strom-sparen-als-student-ein-ratgeber/
  • Die Vorträge zur 1. Verkehrskonferenz des Ilm-Kreises hier herunterladen:






  • Projekt "Ilm-Kreis summt" von der Agenda 21 des Ilm-Kreis gestartet!


  • Haben Sie ein Interesse an Elektrofahrrädern aber viele Fragen dazu?
    Das Portal des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) hilft Ihnen einen Einblick in das Thema zu erhalten.
    Weitere Informationen unter: http://www.adfc.de/pedelecs 

  • Strom sparen leicht gemacht- Videos zur Auswahl Strom sparender Haushaltsgeräte
    Einer der größten Klimaschutzmaßnahmen die jeder oder jede durchführen kann ist es Ressourcen erst gar nicht zu verbrauchen. Stromsparen ist dabei eine effiziente Möglichkeit. Aber wie kann ich zum Beispiel beim Kauf einer neuen Waschmaschine erkennen ob diese wirklich Strom spart oder nicht?
    Videos des Öko-Instituts helfen Ihnen bei der Auswahl stromsparender und klimafreundlicher Modelle.
    http://www.die-stromsparinitiative.de/stromspar-tipps/stromspar-videos/index.html 

Bundesweite Aktion: “Mit dem Rad zur Arbeit“

ThEGA-Studie: “Wie Unternehmen Elektrofahrzeuge rentabel nutzen können“

DLR wertet größte und umfangreichste Studie über Erstnutzer von Elektroautos aus

Vorträge E-Mobilität zur Woche der Erneuerbaren Energien 2015 im Ilm-Kreis jetzt online!