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Ausschuss berät zur Zukunft des RennsteigShuttles 18.05.2017 


Ausschuss berät zur Zukunft des RennsteigShuttles

Dass für Mitglieder des Ausschusses des Landtages für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten das Rennsteigshuttle eine bedeutende Rolle spielt, zeigte die Tatsache, dass die heutige Sitzung direkt Vorort am Bahnhof Rennsteig stattfand. Und angereist wurde sogar mit dem RennsteigShuttle.", freut sich Petra Enders. Unter den Fahrgästen war ebenfalls der Staatssekretär Georg Meier, der nicht zum ersten Mal den Thüringer Wald besuchte und sich mit viel Herzblut dafür engagiert.

"Als einen ersten wichtigen Schritt sehe ich die Aussage des Staatssekretärs Georg Meier, der gleich zu Beginn der Anhörung verkündete, dass für den ersten Abschnitt (Ilmenau-Bhf Rennsteig) Mittel von seitens des Landes zur Verfügung gestellt werden. "Unklar ist allerdings nach wie vor", so Petra Enders, "wie die Beantragung und Durchreichung der Mittel über den Landkreis an den Infrastrukturbetreiber (RSBG) erfolgen soll." Enders bleibt dabei, der einfachste Weg wäre den Topf der Regionalisierungsmittel beim TMIL durch Landesmittel aufzustocken und die Mittel direkt an den Infrastrukturbetreiber weiterzuleiten. "Dieser Weg," so Enders, "wäre die gängige Praxis zur Förderung von Schieneninfrastruktur." Aber auch der Weg, der Durchreichung der Mittel über den Landkreis, wird frei gemacht, die Zweckvereinbarung zwischen LK Hildburghausen und Ilm-Kreis steht. Der dafür notwendige Nachtragshaushalt soll im Juni verabschiedet werden, sagt sie.

Offen ist aber nach wie vor, wie es mit den zwei weiteren Abschnitten (Themar - Rennsteig, Schleusingen-Suhl) weiter geht.

Die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders aber auch der Landrat des Landkreises Hildburghausen, Thomas Müller, brachten deutlich zum Ausdruck, dass er für die Weiterentwicklung der Tourismuskonzeption 2025 zwingend erforderlich ist, die beiden südlichen Abschnitte zeitnah in Betrieb zu nehmen. Unter der Voraussetzung könne man sich auch die Bildung eines Zweckverbandes in der Zukunft vorstellen.

Als skadalös für den Tourismus in Thüringen bezeichnete Petra Enders die Ignoranz der Thüringer Tourismus GmbH, die weder eine schriftliche Stellungnahme zum Projekt abgegben, noch an der Anhörung teilgenommen hat. "So bringt man Thüringen im Tourismus nicht voran!", so die Landrätin.

V. i. S. d. P. Christina Büller, Büro Landrätin

 

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