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Klimaschutz im Ilm-Kreis

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Jetzt ist das Land am Zug seine Hausaufgaben zu machen. 15.05.2017 


Jetzt ist das Land am Zug seine Hausaufgaben zu machen.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, jetzt ist das Land am Zug!", so die Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders.

Kommenden Donnerstag findet um 10 Uhr am Bahnhof Rennsteig eine Anhörung des Ausschusses für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten, des Thüringer Landtages, zur Zukunft des Rennsteig-Shuttles statt. 

Neben dem Landkreisen, Kommunen und der Rennsteigbahn, sollen das Biosphärenreservat Thüringer Wald, die IHK, die Thüringer Tourismusgesellschaft, der Regionalverbund Thüringer Wald und weitere Touristische Akteure angehört werden. 

"Denn bis heute gibt es noch keine Verkehrsbestellung durch das Verkehrsministerium, über die Weiterführung des Rennsteigshuttles über das Jahr 2017 hinaus. Es liegt auch bis heute keine Fördermittelzusage seitens des Landes, für Investitionen in die Strecke, vor.", erklärt Landrätin Enders. 

"Der Rennsteigshuttle hat, seit der Einführung im Dezember 2015, Erfolgsgeschichte geschrieben und ist das Herzstück des Rennsteig-Tickets. Wer nachhaltige Mobilität will, weg von Individualverkehr per PKW und zur CO2-Ausstoßverringerung beitragen möchte, der muss in öffentlichen Nahverkehr investieren", so die Landrätin. 

"Wie vom Land gefordert, haben der Ilm-Kreis und der Landkreis Hildburghausen, eine schnelle Lösung zur Übernahme der Fördermittel durch das Land und Weitergabe an die Rennsteigbahn GmbH & Co. KG im Rahmen einer Zweckvereinbarung gefunden. Zudem soll im Juni im Ilm-Kreis extra dafür ein Nachtragshaushalt verabschiedet werden, der das Durchreichen der Fördermittel an die RSBG möglich macht.", so die Landrätin weiter. 

"Jetzt ist das Land in der Pflicht, seine Versprechungen einzuhalten! Und zwar zeitnah. Damit noch in diesem Jahr mit den Investitionen begonnen werden kann."

V. i. S. d. P. Christina Büller, Büro Landrätin

 

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