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Sie befinden sich hier:  Amt für Brand- und Katastrophenschutz

Wir über uns

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz / Rettungswesen ist in zwei Sachgebiete untergliedert: Zum einen das Sachgebiet abwehrender und vorbeugender Brandschutz /Haushalt/Ausbildung und zum anderen das Sachgebiet Katastrophenschutz / Leitstelle / Rettungswesen. Im Amt wird aufgabenübergreifend gearbeitet, da der Brand- und der Katastrophenschutz sowie der Rettungsdienst miteinander verknüpft sind. Es werden organisatorische Maßnahmen zur Brandverhütung getroffen, d. h. es werden u. a. Stellungnahmen zum bautechnischen Brandschutz im Baugenehmigungsverfahren gefertigt sowie Gefahrenverhütungsschauen durchgeführt. Des Weiteren werden hier die Aufschaltungen von Brandmeldeanlagen in Schwerpunktobjekten organisiert.
Für die Brandbekämpfung und den Katastrophenschutz stehen 90 Feuerwehren im Ilm-Kreis zur Verfügung. Die Feuerwehren haben Dank der guten Zusammenarbeit des Amtes mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden einen sehr guten Ausrüstungsstand. Für die Lösung der Aufgaben auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes wurde dem Ilm-Kreis durch den Bund umfangreiche Technik zur Verfügung gestellt und es wurden Katastrophenschutzzüge gemäß Thüringer Katastrophenschutzverordnung gebildet. Diese sind:

  • 2 Katastrophenschutz-Einsatzzüge
  • 1 Gefahrgutzug
  • 1 Sanitäts- und Betreuungszug
  • 1 Bergrettungsgruppe

Die Katastrophenschutzzüge werden in den alltäglichen Dienst mit einbezogen.
Für eine schnelle, sichere und qualifizierte Dienstdurchführung der Feuerwehren ist ein hoher Ausbildungsstand der Kameradinnen und Kameraden notwendig. In der Kreisausbildung werden die Grundsteine für die weitere Qualifizierung an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Bad Köstritz gelegt. Nicht zu vergessen ist die Nachwuchsarbeit für die Feuerwehren. Ein guter Weg dahin ist die Vermittlung von Wissen um den Brandschutz, das den Kindern schon in den Kindertagesstätten und Schulen von unserem Brandschutzerzieher nahe gebracht wird.
Der bodengebundene Rettungsdienst wird im Ilm-Kreis von 2 Durchführenden (ASB KV Arnstadt e. V. und DRK KV Arnstadt e. V.) abgesichert. Es werden zur Einhaltung der Rettungsfrist 6 Rettungswachen und eine Außenwache verteilt auf den Ilm-Kreis unterhalten. Diese sind in Arnstadt (2), Ilmenau, Großbreitenbach, Gräfenroda und Stadtilm, die Außenwache der Rettungswache Ilmenau befindet sich in Stützerbach. Weiterhin stehen 7 Bergwachten und 2 Wasserwachten beim DRK Arnstadt zur Verfügung. Zur schnellen Alarmierung der Rettungsdienste und auch der Feuerwehren sowie der Katastrophenschutzeinheiten hat eine integrierte Leitstelle für den Ilm-Kreis 1996 die Arbeit aufgenommen.
Für Prüfung, Wartung und Revision von Atemschutzgeräten und sonstiger Feuerwehrausrüstung der Feuerwehren des Ilm-Kreises und natürlich auch für Feuerwehren aus anderen Landkreisen bietet das Feuerwehrtechnische Zentrum seine Dienstleistung an.

Dem Amtsleiter und Kreisbrandinspektor, Herrn Brandamtsrat Heiko Heß, obliegt die Dienstaufsicht über die Mitarbeiter des Amtes. Er ist Ansprechpartner für das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales und das Thüringer Landesverwaltungsamt sowie für die Kreisbrandinspektoren und Vertreter der Nachbarlandkreisen hinsichtlich Brand- / Katastrophenschutz und Rettungsdienst. In Personalunion wird die Funktion des Kreisbrandinspektors ausgeübt. Dieser ist entsprechend Thüringer Brand- und Katastrophengesetz Aufsichtsbehörde über alle Feuerwehren des Kreises. Er hat die Gemeinden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und der Allgemeinen Hilfe zu beraten und zu unterstützen. Vom Kreistag des Ilm-Kreises wurden sieben ehrenamtliche Kreisbrandmeister berufen, denen jeweils ein Kreisbrandmeisterbereich untersteht. Der Kreisbrandinspektor ist der Vorgesetzte der Kreisbrandmeister. Die Kreisbrandmeister haben die Aufgabe, die Städte und Gemeinden, die Stadtbrandmeister, Ortsbrandmeister und Wehrführer bei ihrer Arbeit in den Feuerwehren zu unterstützen und die Einsatzleitung bei Großschadenslagen zu übernehmen.
Herr Heß hat als Amtsleiter auch die Aufsicht über den bodengebundenen Rettungsdienst einschließlich der Berg- und Wasserrettung. Dazu sind Gespräche und Verhandlungen mit den Krankenkassen und den Durchführenden erforderlich. Zur Bewältigung von Großschadenslagen oder Unfällen mit vielen Verletzten sind ein Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt sowie eine Gruppe Organisatorische Leiter Rettungsdienst aufgestellt. Für die Bewältigung von Massenanfall von Verletzten (MANV) wurden Vereinbarungen mit den Nachbarlandkreisen geschlossen.


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