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Rennsteigregion

Stützerbach

Die Rennsteigregion im Ilm-Kreis gehört mit bis über 900 m über NN zu den Höhengebieten des Thüringer Waldes. Der bekannte Höhenwanderweg, der "Rennsteig" und die 3 höchsten Berge Thüringens, der Großer Beerberg (983 m), der Schneekopf (978 m) und der Großer Finsterberg (944 m) prägen das Bild der Region. Der Schneekopf ist unzweifelhaft die markantenste dieser Erhebungen. Mit seinem Aussichtturm übersteigt er als einziger in Thüringen die 1.000 m.
Zu der Region im Ilm-Kreis gehören die Erholungsorte Gehlberg, Schmiedefeld am Rennsteig, Frauenwald, Neustadt am Rennsteig, Altenfeld und der Luftkurort Stützerbach.

 

 

Frauenwald und der Ortsteil Allzunah
(Staatlich anerkannter Erholungsort)

Einwohner: 1.105
Höhenlage: 824 m über NN

Lang gezogen auf einem Bergrücken von 800 m Höhe breitet sich der Erholungsort Frauenwald als ältester Ort entlang des Rennsteigs aus. Graf Poppo VI. von Henneberg stiftete eine Kapelle auf den Höhen des Thüringer Waldes , die später (1218) dem Kloster Veßra zugeordnet wurde,  das hier seine Nonnen ansiedelte. Der Ort wurde "zu den frawen auf dem Wald" genannt. Diese erste Siedlung, die hier die alte Handelsstraße Erfurt-Nürnberg kreuzt, war der Ursprung des Dorfes. Die steinerne Chronik als Monument am Ortseingang erzählt seine Geschichte. Die Erwerbsquelle war bis zur Entwicklung der Glasindustrie lange Zeit der Wald. Heute prägen kleine Handwerksbetriebe und Unternehmen und besonders der Tourismus den Ort. Die ursprüngliche Natur mitten im Biosphärenreservat Vessertal, das gesundheitsfördernde Klima, die Nähe zur Talsperre Schönbrunn und die herzliche Gastfreundschaft lassen den Ort zu einem begehrten Kleinod für Erholungssuchende zu allen Jahreszeiten werden. Ein Netz von gespurten Loipen und Skiwanderwegen laden zum Wintersport ein. Frauenwald ist Austragungsort für Schlittenhunderennen bis hin zu Weltmeisterschaften. Ein Kleinod ist die Kirche Frauenwalds, die 1830 / 31 nach den Plänen des Baumeisters Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. Der Ortsteil Allzunah liegt direkt am Rennsteig und wird auch im Volksmund "Franzhütte" nach der Glashütte, die sich ehemals dort befand, genannt.

Touristinformation Frauenwald
Nordstraße 96
98711 Frauenwald
Telefon:
036782 61925

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Schmiedefeld am Rennsteig

(Staatlich anerkannter Erholungsort)

Einwohner: 1.787
Höhenlage: 680 - 944 m über NN

Schmiedefeld am Rennsteig liegt in einem Hochtal inmitten des Thüringer Waldes, ca. 11 km von der "Waffenstadt" Suhl entfernt. Seinen Namen verdankt der Ort dem Abbau von Eisenerz "Schmiede auf dem Feld". Das Bergbaumuseum berichtet von dieser Geschichte. Auch der Orgelbau hatte hier seinen Platz. Herrliche Wälder und reizvolle, von Bachläufen durchzogene Täler bilden einen Reichtum an Naturschönheiten. Die zentrale Lage im Biosphärenreservat Vessertal bietet jedem Gast die Gelegenheit sich über Lebensräume von Pflanzen und Tieren zu informieren. Schmiedefeld ist Zielort des größten Crosslaufs Europas, des GutsMuths-Rennsteiglaufes, der jährlich mehr als zehntausend Sportfreunde anzieht. Für Nordic-Walking bietet der Nordic-Walking-Park am Rennsteig vielfältige Möglichkeiten. In Schmiedefeld und Umgebung finden die Wintersportbegeisterten ein breites Angebot zur aktiven Betätigung. Freunde des alpinen Skisports finden am Skihang (800 m) des Großen Eisenberg ideale Bedingungen.

Fremdenverkehrsamt Schmiedefeld am Rennsteig
Brunnenstraße 1
98711 Schmiedefeld am Rennsteig
Telefon:
036782 61324

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Stützerbach
(Luftkurort mit Kneipptradition)

Einwohner: 1.467
Höhenlage: 590 - 828 m über NN

Der Luftkurort Stützerbach liegt am Nordosthang des Thüringer Waldes inmitten einer herrlichen Mittelgebirgslandschaft. Eingebettet von ausgedehnten Wäldern erlebt man hier im Biosphärenreservat "Vessertal" urwüchsige Landschaft, glasklare Flüsse sowie seltene Pflanzen und Tiere. Stützerbach steht in Verbindung mit den drei Persönlichkeiten Johann Wolfgang von Goethe, Franz Ferdinand Greiner und Sebastian Kneipp. Die Entwicklung der technischen Glasindustrie ist mit dem Namen Greiner verbunden. Er hat in seiner Firma das erste industriell gefertigte Thermometer (1830), die erste Glühlampe (1883), das erste Thermosgefäß (1885) und die erste Röntgenröhre (1896) hergestellt. Im Goethe- und Glasmuseum, auch Gundelachsches Haus genannt, ist die Geschichte des technischen Glases dargestellt. Zu besichtigen ist weiterhin das originale Wohn- und Arbeitszimmer Goethes, der hier 13-mal wohnte. Im Heimatmuseum wird die Tradition der Glasbläserei gezeigt. Die Methoden von Sebastian Kneipp werden seit 1870 in Stützerbach angewandt. Das ansässige Kur-Natur-Lehrinstitut bildet Physiotherapeuten aus und vermittelt die Kneipptradition. Für Wander- und Nordic-Walking Freunde steht ein breit gefächertes Wegenetz zur Verfügung. Auch der Winterurlaub hat seinen festen Platz im Luftkurort. Von Stützerbach aus gehen die Sonderfahrten der Rennsteigbahn.

Kurverwaltung / Gästeinformation Stützerbach
Bahnhofstraße 1
98714 Stützerbach
Telefon:
036784 50211

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Neustadt am Rennsteig mit dem Ortsteil Kahlert
(Staatlich anerkannter Erholungsort)

Einwohner: 1.129
Höhenlage: 816 m über NN

Neustadt am Rennsteig liegt auf einer Hochfläche des Thüringer Waldes. Der berühmte Rennsteig verläuft direkt durch den Ort, der etwa in der Mitte der Gesamtstrecke liegt. Das einzige Rennsteigmuseum befindet sich hier. Bis 1923 war der Ort geteilt. Zwei Herrschaften (Schwarzburg-Sondershausen und Sachsen-Meiningen) bestimmten die Entwicklung. Deshalb bestehen heute noch zwei Kirchen. Die Neustädter waren Köhler, Pechsieder, Glasmacher, Schwammklopfer und Zündholzhersteller. Das Schwämmklopferfest im Juli, die historische Meilerstätte und die Köhlerei am Ochsenbach, die einzige im Ilm-Kreis und am Rennsteig, erinnern an diese Tradition. Neben dem Tourismus bilden Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen die Wirtschaftsbasis des Ortes. Ein Sohn des Ortes ist der bekannte Filmkomponist der 20er - 50er Jahre Schmidt-Gentner (1894 - 1964). In der Heimatstube wird ihm gedacht. Tourismus war und ist ein Schwerpunkt für Neustadt am Rennsteig. Natur- und Wandertourismus und besonders der Wintersport haben ihren Platz hier. Ein gut ausgebautes Beherbergungs- und Gastronomiegewerbe bietet gute Möglichkeiten für erholsame Tage in Neustadt am Rennsteig. Im Winter findet in der Region das größte Schlittenhunderennen Mitteleuropas statt.

Rennsteiginformation Neustadt am Rennsteig
Rennsteigstraße 46
98701 Neustadt am Rennsteig
Telefon:
036781 23778

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Altenfeld
(Staatlich anerkannter Erholungsort)

Einwohner: 1.119
Höhenlage: 600 - 810 m über NN

Der Erholungsort Altenfeld liegt als der südlichste Ort des Ilm-Kreises im Tal der Oelze zwischen dem Thüringer Wald und dem Thüringer Schiefergebirge. Altenfeld wurde 1492 zum ersten Mal erwähnt. Es bestand aber lange Zeit nur als eine Wüstung. Erst mit der Ansiedlung einer festen Glashütte 1646 begann auch die Wiederbelebung des Ortes. Wanderglashütten gab es schon zu früheren Zeitpunkten auf dem "alten feld", daher auch der Ortsname "Altenfeld". Das Glashandwerk ist auch heute noch ein Wirtschaftsträger für Altenfeld. Die Glaswarenfabrik Radschuweit, die Firma Remy & Geiser und die Glasbläsereien Koch und Krannich zeugen davon. Die 360-jährige Geschichte der Glasherstellung und -verarbeitung in Altenfeld kann man im Glasmuseum nachvollziehen. Ein Erlebnis besonderer Art ist das Musikautomatenmuseum. In Vorführungen werden Musikautomaten und Spieluhren ab 1840 gezeigt. Die vorteilhafte Lage in einem Hochtal umgeben von Bergen über 800 m und Wäldern sowie blühenden Waldwiesen schaffen beste Voraussetzungen für Erholung in reiner Natur zu allen Jahreszeiten. Der Tourismus kann deshalb in Altenfeld auf eine lange Tradition verweisen. Der Ort ist ein Etappenziel bei dem längsten Schlittenhunderennen in Mitteleuropa, der Trans-Thuringia.

Touristinformation Altenfeld
Kirchstraße 2
98701 Altenfeld
Telefon:
036781 42318

E-Mail:

Internet:

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Gehlberg
(Staatlich anerkannter Erholungsort)

Einwohner: 645
Höhenlage: 545 - 983 m über NN

Die Gemeinde entstand 1645 durch den Bau einer Glashütte. Die Glasherstellung prägte über Jahrzehnte das Leben des Ortes. Die Erzeugnisse waren weltweit bekannt und wurden sogar 1883 auf der Weltausstellung in Chicago prämiert. Wilhelm Conrad Röntgen führte Arbeiten zur Herstellung seiner Röhren hier durch. Das Glas- und Wilderermuseum gibt Einblicke in diesen Industriezweig und in das frevelhafte Handwerk der Wilderer. Ein Kleinod des Ortes ist die Bergkirche (1749 - 1751 erbaut). Durch seine Höhenlage und besonders die höchsten Berge Thüringens bietet Gehlberg die besten Bedingungen für einen erholsamen Urlaub im Sommer und auch im Winter. Die ganze Palette von Wandern, Walking, Mountainbike, Reiten, Skiwandern, Pistenabfahrten ist hier möglich. Auf dem Schneekopf (978 m), von dem man einen herrlichen Ausblick in das Thüringer Land hat, wurde wieder ein Aussichtsturm errichtet. Mit 1.000 m weist Gehlberg jezt den höchsten Punkt im Freistaat Thüringen auf.

Fremdenverkehrsvereinverein Gehlberg e. V.
Hauptstraße 41
98559 Gehlberg
Telefon:
036845 50500

E-Mail:

Internet:

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Unterkünfte und Beherbergungen:

Regionalverbund Thüringer Wald:
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Thüringen Tourismus:
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Weitere Links:

Naturpark Thüringer Wald:
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Biosphärenreservat Vessertal:
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Weitere Downloads:
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Stadt Eisenach 
Stadt Erfurt 
Stadt Gotha 
Stadt Weimar

Veranstaltungen im Ilm-Kreis:
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Touristinformationen im Ilm-Kreis:
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