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Langewiesen mit Ortsteil Oehrenstock

Langewiesen Rathaus

Am Nordostrand des Thüringer Waldes in einem breiten Tal der Ilm erstreckt sich die Stadt Langewiesen zwischen Wiesen, Feldern und den schnell ansteigenden Bergen im Süden.
Die urkundliche Ersterwähnung von Langewiesen erfolgte im Jahr 1198. 1503 wird der Ort zum "Marktflecken" erhoben, mit dem jährlichen Recht vier Märkte abzuhalten. Zusammen mit den benachbarten Orten Großbreitenbach und Gehren erhält der Ort am 8. Februar 1855 vom Fürsten Carl Günther II. von Schwarzburg-Sondershausen das Stadtrecht.
Kriege und Brände legten den Ort mehrmals in Schutt und Asche und nur durch den Willen und die Bemühungen seiner Bürger war der Aufbau mit großen Entbehrungen immer wieder möglich.
Bis ins neunzehnte Jahrhundert waren die Bewohner von Langewiesen Bergleute, Holzmacher, Bauern und Fuhrleute, die ihre Produkte weit nach Norden bis nach Holland und Dänemark fuhren. Lange Zeit waren Braunstein, Pech- und Kienrußhütten, Pottaschesiedereien und später eine Salmiak-, Farben-, und Porzellanfabrik sowie ein Hammerwerk mit Nagelschmiede am "Gottessegen" die wichtigsten Erwerbsquellen für den Ort. Mit dem Anschluss 1881 / 83 an die Bahnstrecke Ilmenau - Großbreitenbach begann die Industrialisierung mit der Produktion von Isolierflaschen, Spiegeln, Thermometern sowie die Glasveredlung.
Heute prägen kleine und mittelständische Unternehmen das Profil der neuen Gewerbegebiete.
Auch der Bergbau hatte seinen Standort in der Region. Das Schaubergwerk "Volle Rose" im malerischen Schortetal vermittelt einen Einblick in die Bergbautradition der Region um Ilmenau. Besonders zum Bergmannsfest im Juli erwartet die Besucher eine Palette interessanter Darstellungen zur Bergmannsarbeit. Ein Erlebnis ist gleichfalls das Oldtimertreffen, das jedes Jahr von der Stadt und dem Motorsportclub Gehren veranstaltet wird (Juni / Juli).
Langewiesen hat eine ganze Reihe von berühmten Bürgern hervorgebracht, von denen hier nur der Sturm und Drang Dichter Johann Jacob Wilhelm Heinse (1746 - 1803), der Erfinder auf dem Gebiet der Kugellagerentwicklung Kommerzienrat Wilhelm Höpflinger (1853 - 1928) oder der mehrfache Olympia-Sieger im Rodeln Hans Rinn genannt werden sollen.
In den Ausstellungsräumen im Heinse-Haus wird über das Leben und Wirken dieser Menschen informiert und ein Einblick in die Geschichte des Ortes gegeben. Das Stadtbild Langewiesen wird vor allem durch das Rathaus (1676 - 1678) und den angrenzenden Marktplatz sowie die Liebfrauenkirche (1675 - 1680) geprägt, deren Orgel 1706 von J. S. Bach geprüft wurde. Das älteste Gebäude ist die St. Petri Kirche auf dem Friedhof.
Seit 1994 ist Oehrenstock mit seinen ca. 550 Einwohnern ein Ortsteil der Stadt. Die ersten Hinweise auf den Namen Oehrenstock sind von 1311 und 1317 überliefert. Der Ort liegt am Nordostrand des Thüringer Waldes, am Fuße des Heidelberges im Tal der Oehre.
Die ausgedehnten Wälder um Oehrenstock bis zum Rennsteig bieten hervorragende Wandermöglichkeiten vom Frühjahr bis zum Herbst und im Winter ausgezeichnete Skiwanderwege.

Tourist-Information Langewiesen
Ratsstraße 9
98704 Langewiesen
Telefon:
03677 807720

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