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Besondere Naturschönheiten

Orchidee aus dem Geratal

Lassen Sie sich von der faszinierenden Natur des Ilm-Kreises begeistern!

Ilmenauer Teichgebiet

Dieses Areal mit einer Gesamtwasserfläche von 25 ha besteht aus 5 größeren, eng beieinander liegenden Teichen und liegt am östlichen Ortsrand von Ilmenau.
Die Teiche sind ein bedeutendes Laichgewässer für mehrere Amphibienarten sowie eines der wichtigsten Rastgewässer für durchziehende Wasservögel am Nordrand des Thüringer Waldes.
Das Heimatheft des Ilm-Kreises "Das Ilmenauer Teichgebiet" informiert über Geologie, Fauna und Flora. Das Heft ist zum Preis von 2,00 Euro beim Umweltamt des Landratsamtes zu beziehen und kann auch per E-Mail bestellt werden.

Langer Berg

Über ca. 7 km Länge erstreckt sich in südwest-nordöstliche Richtung der Lange Berg (809 m). Der in variskischer Richtung streichende Härtling (hauptsächlich Phykodenquarzit) trennt den nordwestlich gelegenen Thüringer Wald mit seinen porphyrischen Gesteinen des Rotliegenden von dem sich südöstlich anschließenden Thüringer Schiefergebirge mit seinen paläozoischen Schiefern.
Dem geologisch interessierten Naturfreund bietet sich vom Carl-Günther-Denkmal (letzter Fürst von Schwarzburg-Sondershausen) am Berggipfel ein einzigartiger Rundblick über das Gebirge einschließlich Teile seiner Vorländer.
Bedeutsame geologische Aufschlüsse stellen die Flächennaturdenkmale "Gillersdorfer Dachschiefer" und "Langebergquarzit bei Herschdorf" dar.
Eine hohe Bedeutung besitzt das Gebiet weiterhin in Bezug auf seine Arten- und Biotopausstattung. Das betrifft sowohl die Waldungen des Langen Berges mit ihren Zwergstrauchheiden und wertvollen Altholz- sowie Bergkieferbeständen selbst, als auch die großflächigen Biotopkomplexe des Möhrenbacher Tales an seiner Nordwest-Abdachung mit ihren zahlreichen Quellmooren, Feucht- und Nasswiesen.

Orchideen

In Deutschland sind bisher 68 Orchideenarten floristisch erfaßt worden. Auf dem Territorium des heutigen Ilm-Kreises sind 47 Orchideenarten nachgewiesen worden. Davon wurden im Zeitraum von 1985 bis 1995 35 Arten bestätigt, die restlichen 12 Arten sind verschollen bzw. ausgestorben.
Ein vom Umweltamt des Landratsamtes herausgegebenes Heimatheft informiert ausführlich über die Orchideenwelt des Ilm-Kreises. Es ist zum Preis von 4,00 Euro beim Landratsamt Ilm-Kreis zu erwerben. Die Bestellung kann auch per E-Mail erfolgen.

Reinsberge und Reinsburg

Die höchste Erhebung der Reinsberge südlich von Arnstadt ist die Halskappe und die Reinsburg.
Nur noch geringe Mauer- und Wallreste erinnern an die größte aller Gera-Burgen. Sie ist wohl eine Käfernburger Gründung und sicherte die Handels- und Heereswege im Geratal und Wipfratal. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde sie von Raubrittern bewohnt. 1289 soll sie unter Rudolf von Habsburg gestürmt und zerstört worden sein.
Die Reinsberge, welche durch die Reinsbergscholle aus Gesteinen der Triasformation gebildet wurden, sind eine besondere Naturlandschaft, mit Kalkbuchenwäldern sowie Eichen- und Kieferntrockenwäldern.
Bergstürze prägen besonders den Abfall zum Plaueschen Grund sowie dem Kleinbreitenbacher Kessel und dem Ziegenried.
Die südwestlich exponierten Wandabstürze und Schutthalden sind mit ihren mosaikartigen Strukturen die Lebensräume vieler submediterraner Pflanzenarten.

Schneekopf

Als zweithöchster Gipfel des Thüringer Waldes erhebt sich nordwestlich der Schmücke der 977,7 m über NN hohe Schneekopf.
Er liegt, wie der benachbarte Große Beerberg (982,1 m über NN), im Zentrum der Mittelgebirgslandschaft Thüringer Wald.
Unterhalb des Gipfels liegt das 38,5 ha große Naturschutzgebiet "Schneekopfmoore am Teufelskreis".
Seitdem der Schneekopf nicht mehr militärisch genutzt wird, ist er ein beliebter Aussichtspunkt des Thüringer Waldes.
Auf dem Schneekopf bei Gehlberg / Oberhof befindet sich der höchste Aussichtspunkt von Thüringen.
Von diesem Turm aus kann man von genau 1.000 Metern Höhe auf Thüringen blicken.

Wachsenburg

Der Bergkegel der Wachsenburg nordwestlich von Arnstadt liegt innerhalb der flachwelligen Landschaft des innerthüringer Beckens, die er als Härtling überragt. Die Wachsenburg liegt im tektonischen Graben der Saalfeld-Eichenberg-Störungszone.
Durch Reliefumkehr witterte der Bergkegel heraus. Das Naturschutzgebiet gleichen Namens umfasst die bewaldeten Hänge und schließt die Kuppe des 421,2 m hohen Bergkegels mit der Burg ein.
Die Wachsenburg wurde bereits vor 950 gebaut. In der heutigen Form besteht sie seit dem Jahre 1906.

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